Warum mischt sich Religion in unser Liebesleben ein?
Shownotes
Wenn es um Beziehungen und Ehe geht, haben Religionen zahlreiche Regeln und Schranken parat: Sie geben vor, was moralisch richtig und falsch ist, wer wen lieben darf und wie Sexualität gelebt werden soll. Dabei berufen sie sich auf heilige Schriften. Doch wie viele Gebote sind dort tatsächlich vorgegeben? Der muslimische Theologe Kerem Adıgüzel findet: Der Koran bietet zum Beispiel viel mehr Freiheit, als viele glauben. In der aktuellen Folge von «NZZ Megahertz» erzählt er, warum er es wichtig findet, eigene Antworten zu finden – und Koranverse dabei vor allem als Vorschläge versteht.
Host: Jenny Rieger
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Gerade islamische Kulturen legten einst eine hohe Ambiguitätstoleranz an den Tag, die in den letzten Jahrhunderten abhanden kam, schreibt Thomas Bauer in seinem Buch «Die Kultur der Ambiguität».
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